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Unter Hundeerziehung versteht man das Trainieren und Abrichten des Haushundes. Meist werden dazu Kommandos verwendet, die dann vom Hund nach Ruf- und Sichtzeichen ausgeführt werden.
Der erste Schritt zur Hundeerziehung fängt nicht beim Hund, sondern bei seinem Besitzer, dem Menschen, an. Für die Erziehung eines Hundes braucht man viel Geduld, Zeit, Zuneigung und Verständnis für das Tier. Dem natürlichen Verhalten des Hundes kommt ein „Einfügen“ in eine feste hierarchische Rangordnung zugute. Dazu gehört, den Hund als rangunterstes Mitglied in das „Familienrudel“ einzufügen und durch entsprechende Konsequenz dies auch immer wieder durchzusetzen.
Grundlagen der Hundeerziehung
Eine erfolgreiche Erziehung baut auf der Anwendung einiger Regeln auf. Hunde lernen am Schnellsten und Sichersten durch positive Verknüpfung, also Belohnung durch Leckerbissen, Loben, Spielen oder Streicheln sofort nach Ausführen einer vom Besitzer gewünschten Handlung. Sehr wichtig ist, dass Belohnung (und auch Strafe) unmittelbar nach der „Tat“ geschehen, schon zwei Sekunden Verzögerung sind für den Hund zu lang, um Tat und Wirkung zuordnen zu können und einen Zusammenhang mit seiner Handlung zu erkennen. Gelobt wird mit hoher, freundlicher Stimme, Spielen oder Leckerli. Auch Bestrafung erfolgt mit der Stimme – in einem Tonfall, an dem der Hund unseren Unmut erkennt, aber nicht durch Anschreien des Tieres. Eine geeignete „Strafe“, besser Zurechtweisung, ist ein energisches scharfes Ansprechen und beispielsweise die Worte „Pfui“, „Aus“ oder „Nein“.