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Leckerchen werfen & erschnüffeln:
Die allereinfachste und schnellste Variante mit trotzdem großer Wirkung: Sie werfen einfach eine Handvoll Leckerchen, und Hund darf sie vom Boden aufsammeln. Die Schwierigkeitsgrade lassen sich dabei beliebig steigern: Leckerchen auf dem buntgemusterten Orientteppich (es müssen ja keine klebrigen Fleischwurststückchen sein) oder auf dem mit Astlöchern übersäten Holzfußboden sind schwerer zu finden als auf dem einfarbigen Küchenfußboden. Lassen Sie Ihren Hund sich auf diese Weise ab und an mal eine ganze Mahlzeit erschnüffeln! Er wird hinterher zufrieden und erschöpft sein. Auch, wenn Sie fortgehen und Ihr Hund alleine zuhause bleiben soll, erleichtern Sie ihm mit einer Schnüffelaufgabe, wenn Sie Haus oder Wohnung verlassen, die Trennung.
Leckerchen suchen – im kalten Wasser:
Schauen Sie doch mal, was Ihr Hund macht, wenn Sie ein wenig Trockenfutter in seinem Wassernapf oder in einer anderen Schüssel zu Wasser lassen. Die meisten Hunde finden dies anfangs ein wenig
irritierend und es ist schon ein bisschen Geschicklichkeit erforderlich, den Leckerbissen aus dem kühlen Nass zu angeln.
Versteck-Spiel im Haus:
Der Hund wird irgendwo abgelegt und man selbst nimmt ein Spielzeug, dass irgendwo im Haus versteckt wird - unter einem Stuhl - hinter einem Duschvorhang - hinter einer Toilette - auf einem Stuhl -
hinter einer Gardine - unter einem Papierkorb - hinter einer geöffneten Tür - unter einem Bett (natürlich immer so das der Hund noch dran kommt) usw.
Wirklich nicht einfach so mitten in einen Raum legen.
Am besten ist es, wenn der Hund nicht sehen kann in welchen Raum man geht um das Spielzeug zu verstecken, denn dauert das Suchen länger. Anstatt des Spielzeuges kann auch ein etwas größeres
Leckerchen genommen werden.
Hürdenspringen in allen möglichen Variationen:
Hier nur eine exemplarische Aufzählung von Gegenständen, die man als Hürden benutzen kann: Blumenkästen, Regalbretter, Tischtennisnetze, zusammengerollte Decken, ein Besenstil, der rechts und links
festgehalten wird, das eigene Bein, Schuhkartons,...
Machen Sie es Ihrem Hund für den Anfang einfach: Gestalten Sie Ihre Hürde so, dass Ihr Hund weder drunter- noch nebenher laufen kann. Ideal wären zum Beispiel ein Blumenkasten oder ein Regalbrett
zwischen zwei Stühlen.
Wie Sie Ihrem Hund das Springen beibringen: Sie ermuntern Ihren Hund mit Spielzeug und Leckerchen, über die Hürde zu springen. Dabei stehen Sie daneben – oder, wenn Ihr Hund schon "bleib" kann oder
Sie vielleicht einen Helfer haben, der den Hund solange festhält – hinter der Hürde und Ihr Hund davor. Oft hilft es auch, wenn Sie am Anfang mit Ihrem Hund über die Hürde springen.
Später können Sie Ihren Hund sogar über die Hürde "voraus" schicken, indem Sie ein Leckerchen oder Spielzeug vorweg werfen. Oder Sie stellen zwei oder mehr Hürden hintereinander (geht prima in einem
langen Flur), oder bauen Kurven ein (ideal für’s große Wohnzimmer)...Oder Sie sind vielleicht eine Großfamilie und je zwei Personen fassen sich an den Händen und formen für Ihren Hund eine
"Armhürde".
Wenn Sie aus dem Sprung über die Hürde das Signal "Hopp" machen wollen, gehen Sie so vor wie in unseren Spielregeln beschrieben. Nochmal zur Erinnerung: Erst beherrscht Hund das Hindernis, dann wird
ein Signal eingeführt.